| Lugubrum - Face Lion Face Oignon | VERÖFFENTLICHT: 2011 | PLATTENFIRMA: Aphelion Productions | |
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Auf Lugubrum ist Verlass. Mit dem neunten Album Face Lion Face Oignon dürften die Belgier niemanden ernsthaft enttäuschen. Es gibt Boersk Blek Metle satt zu hören, der sowohl die lugubrum'sche Rohheit als auch Experimentierfreudigkeit auf solidem Niveau vereint. Mit Face Lion Face Oignon setzen Lugubrum quasi da an, wo das vorangegangene Albino de Congo endete. Die Strukturen sind vielschichtig, rohe und schnelle sowie hässliche Parts wechseln sich mit vielen ruhigeren Passagen ab, die manchmal regelrecht bluesig wirken. Lugubrum klingen auf der neuen Platte wie Lugubrum immer klingen, ohne sich jedoch selbst zu kopieren. Jedes Album der Belgier klingt irgendwie anders, wobei das Abgefahrene und das Verrückte immer eine wesentliche Komponente der Musik ist. Das beste Album ist Face Lion Face Oignon allerdings nicht. Albino de Congo und Heilige Dwazen fand ich in der Summe großartiger, wobei es auch auf der aktuellen Platte natürlich eigenwillige Arrangements gibt, die sich in skurrilen Melodieführungen und aberwitzigen Wechseln äußern. |
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01. El Arish |
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