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Gabreta Hyle ist die Debütveröffentlichung von Festung Nebelburg, dem Soloprojekt von Nattulv, welcher auch in Nordfrost und Wolfchant aktiv ist. Wie der Bandname bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um Pagan Metal.
So sind die zehn Stücke, in denen die Natur allgemein und der Bayerische Wald speziell, besungen werden, von sehr melodischer und spielerischer Beschaffenheit. Vor allem die Lieder und Passagen, in denen unverzerrt und klar gesungen wird, bestehen aus diversen lebhaften Melodien. Durch dieses rege musikalische Treiben entsteht bei mir immer der Eindruck, es mir viel zu fröhlicher und positiver Musik zu tun zu haben.
Gabreta Hyle enthält auch schnelle und kraftvoll arrangierte Stücke mit energischem Kreischgesang, wie etwa in Als die Pest ins Waldland kam. Diese schnellen und aggressiven Parts hören sich gut an, sind jedoch auf dem Album rar gesät.
Überraschenderweise gefällt mir die klare, mit einer ruhigen Akustikgitarre vorgetragene Folk-Passage in Werdung eines Helden am besten. Diese Passage ist allerdings nicht unbedingt typisch für das Album.
Gabreta Hyle trifft nun zwar überhaupt nicht meinen Geschmack, allerdings glaube ich, dass das Album bei den Heiden Metallern einen durchschlagenden Erfolg haben wird. Hierbei ist nicht zu vergessen, dass die instrumentale Umsetzung von Nattulv einwandfrei und somit bewundernswert ist. Es entsteht überhaupt nicht der Eindruck, es mit einem Ein-Mann-Projekt zu tun zu haben.
Aceust
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