| DEPRESSION - DEKADE(NZ) | VERÖFFENTLICHT: 2010 | PLATTENFIRMA: BLOODRED HORIZON RECORDS | |
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Obwohl Depression aus Deutschland bereits 1989 gegründet wurde und man eine Vielzahl an Tonträgern in all den Jahren veröffentlichte, ist Dekade(nz) meine erste Berührung mit der Gruppe. Völlig zu Unrecht wie sich sehr schnell herausstellt! Auf Dekade(nz) spielt Depression eine erstklassige Mischung aus Death Metal und Grindcore. Was das Album für mich auf Anhieb so gelungen macht, ist die klare und geradlinige Strukturierung des schwungvollen Materials. Obwohl die Lieder mit einer Spielzeit von zwei bis vier Minuten für Genreverhältnisse schon als lang gelten, behält man bei Depression stets die Geradlinigkeit sowie Direktheit im Auge. Wenn man drei, vier Lieder gehört hat, weiß man in etwa auch, wie die restlichen Titel sind. Sicherlich wird es Leute geben, denen dies nicht gefällt. Doch für mich ist es ein wesentliches Merkmal, das ich von so einer Death/Grind Scheibe erwarte. Und ganz so monoton und abwechslungsarm ist Dekade(nz) dann auch nicht, wie man jetzt vielleicht denken könnte. Das Tempo ist variabel, wobei man zwar stets antreibend aufspielt, sich aber vorwiegend im gehobenem Midtempo-Bereich bewegt. Schnelle Uptempo-Parts gibt es zwar auch, doch wildes und blindes drauf los Geprügel gibt es nicht. Ebenso gibt es immer wieder düstere, schleppende Passagen mit ordentlich Druck und Schwung. Schwungvoll ist das Album grundsätzlich, was mir gut gefällt und mich das eine und andere Mal an die ausgeflippten Belgier von Agathocles erinnert. Zwei Überraschungen gibt es auf Dekade(nz) aber trotz allem. In Drown in Silence ist dann nämlich plötzlich ein atmosphärisches Keyboard zu hören, welches sogar gut und stimmig wirkt. Und in Depression Part 3 gibt es sogar Klargesang zu hören, leise und unauffällig zwar, aber dennoch klar. Unabhängig hiervon ist die gesangliche Leistung von Depression ohnehin astrein, da kehlig, dunkel und tief, aber stets verständlich. |
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01. Under the light of a fullmoon |
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