| CIRITH GORGOR - FIRESTORM APOCALYPSE / TOMORROW SHALL KNOW THE BLACKEST DAWN | VERÖFFENTLICHT: 2004 | PLATTENFIRMA: KETZER RECORDS | |
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Drei Jahre haben die
Niederländer auf sich warten lassen, um mit einem neuen Album von
sich reden zu machen. Dies gelingt ihnen ziemlich gut, Firestorm apocalypse
- Tomorrow shall know the blackest dawn ist ein sehr ausgereiftes
und intensives Album. Intensiv deshalb, da es von der ersten bis zur letzten
Sekunde packend und bindend ist. Die Lieder sind von zwei kurzen Instrumentalstücken
abgesehen allesamt lang, jeweils zwischen fünf und elf Minuten dauert
ein Titel; diese jeweilige Spieldauer zu gestalten und zu füllen
ist nicht einfach, schon gar nicht wenn man in höheren Geschwindigkeiten
spielt. Cirith Gorgor scheinen dabei kaum Schwierigkeiten gehabt
zu haben, das Material ist sehr abwechslungsreich hat aber einen gesunden
ausgewogenen Charakter. Cirith Gorgor können nämlich
beides, eben zerstörerisch schnell sein aber auch in beschaulicheren
Momenten geben sie sich keine Blöße. Gitarrenarbeit und Schlagzeug
sorgen stets für hörenswerte Momente, sie sind immer aktive
und lebendige Elemente der Musik. Breaks kommen genau so vor, wie vordergründige
Gitarrenmelodien die teilweise schon einen Soli-Charakter haben. Die Hochgeschwindigkeitspassagen
werden öfters von langsameren Strecken durchzogen und unterbrochen
um die Geschwindigkeit danach auch wieder rapide anzuziehen. Dabei wirken
die Niederländer aber nicht zu verspielt oder in die andere Richtung
zu übertrieben brutal. Sie halten auf einem hohen Niveau geschickt
das Gleichgewicht und kreieren daraus eine fesselnde Atmosphäre.
Firestorm apocalypse ist eine kompakte Scheibe die technisch sehr
anspruchsvoll ist und live den Musikern einiges abverlangen dürfte.
Das Album wurde gut produziert und abgemischt, klingt dabei aber glücklicher
Weise nicht zu steril und so hat man summa summarum ein sehr gutes und
überzeugendes Album. |
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01. The gates of hell |
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