Ars Macabra / Cosmic Ekpyrosis - Nil Sine Deo | VERÖFFENTLICHT: 2011 | PLATTENFIRMA: Grom Records

Auf der Split Nil Sine Deo teilen sich Ars Macabra aus Italien, die mir bereits durch das 2004er Debütalbum Daemonolatria Hypnotica bekannt sind, und Cosmic Ekpyrosis aus Griechenland den Platz. Beide Gruppen spielen grob beschrieben schnellen, direkten und kompromisslosen Black Metal.

Das Debüt von Ars Macabra war seinerzeit etwas durchwachsen und auf Dauer etwas langweilig und einfalllos. Die drei Lieder der aktuellen Split machen einen deutlich besseren Eindruck, klanglich als auch spielerisch präsentieren sich Ars Macabra überzeugender. Trotz des hohen Grundtempos gibt es Abwechslung in der Form von rhythmischen Veränderungen und vielfältigen Riffs. Die schnellen Parts sind bedinungslos und hart während die langsameren Passagen mit atmosphärischen Riffs punkten können. Rhythmisch und melodisch gibt es im Grunde nichts zu bemängeln, lediglich der Klang hätte besser sein können, da das Schlagwerk manchmal etwas untergeht und zu leise geraten ist.

Cosmic Ekpyrosis debütieren mit dieser Split-Veröffentlichung und spielen gleichfalls schnellen und geradlinigen Black Metal. Die schnellen Passagen sind hart und direkt, das Schlagwerk donnert furios und leicht melodisches Riffing besorgt einen dezenten Widererkennungswert. Rhythmische Veränderungen gibt es natürlich auch, sodass nicht nur blind drauf los geprügelt wird. Für ein aller erstes Lebenszeichen hören sich diese Lieder von Cosmic Ekpyrosis ziemlich gut an. Spielerisch, klanglich und auch strukturell überzeugen die Lieder. Cosmic Ekpyrosis gefällt sowohl mit der Raserei als auch mit den langsameren Passagen, die zum Teil auch düster und unheilvoll ausgefallen sind.

So wie ich das Material der Split einschätzen kann, handelt es sich hier um eine ordentliche Veröffentlichung, die für all jene interessant ist, die vor allem schnellen und geradlinigen Black Metal schätzen. Da mir aber nur eine Promoversion vorliegt, auf der jedes Lied gekürzt wurde, kann ich mir kein abschließendes Urteil erlauben, weshalb es auch keine Punktevergabe gibt. Aber das, was ich gehört habe, war gut, da beide Bands ob aller Härte und Geschwindigkeit auch die Abwechslung und leichte Melodik nicht vernachlässigt haben. Von daher durchaus zu empfehlen.


Aceust

ARA MACABRA
01. Manifestation of the curse
02. L.U.X.
03. Breed of Cain

COSMIC EKPYROSIS
04. Intro
05. Cosmis ekpyrosis
06. Eliminate the traces of reality
07. The devilish angel


GROM RECORDS