| AD ARMA - VÖLKERMORD | VERÖFFENTLICHT: 2010 | PLATTENFIRMA: DUNKELHEIT PRODUKTIONEN | |
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Nach dem Demo Stalingrad folgt nun der Völkermord, das Debütalbum des deutschen Zweier Ad Arma, welches man selbst als "Intolerant Antihuman Black Metal Warfare" beschreibt. Es ist also War Black Metal angesagt, der von Ad Arma mit einem rauen, grellen und bassarmen Klang ausgestattet wurde. Für War Black Metal sind die Lieder, die alle zwischen fünf und neun Minuten andauern, ziemlich lang. Entsprechend variantenreich ist das Liedgut dann auch ausgefallen. Es gibt kein einziges Lied, in dem Ad Arma pausenlos brutal drauflos prügelt. Eingängig schnell gespielte Passagen sind zwar zahlreich vorhanden, zum Teil sind diese auch sehr roh und extrem, doch werden sie häufig von langsameren Abschnitten unterbrochen. Mit Vaterland und dem Titelstück Völkermord enthält das Album sogar zwei durchgängig langsam und schleppend gespielte Lieder, was mich etwas überrascht. Überraschend ist für mich zunächst der relativ hohe Anteil an langsam gespielter Musik, der dann auch gut umgesetzt wurde und atmosphärisch absolut stimmig ist. Dies kann ich von den schnellen und harten Strecken nicht uneingeschränkt behaupten. Einerseits ist dieser rohe und schnelle War Black Metal genau jenes, was Ad Arma als intolerante, antimenschliche Black Metal Kriegsführung beschreibt; doch gehen mir in diesem wüst ertönenden Black Metal, die musikalischen Feinheiten unter. Durch den Klang, dem die Bässe und tiefen Töne fehlen, können die schnellen Parts nur bedingt eine harte, aggressive Atmosphäre entwickeln. Die schnellen Parts sind eben grell, laut und gemein, also ganz im Sinne von Ad Arma. |
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01. Intro |
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